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ITB infoservice 11/2021
Berichterstattung zur Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit
18. November 2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

globale Foren sind derzeit sehr aktiv. Im weltweiten Fokus standen zuletzt vor allem die Beschlüsse der 26. UN-Klimakonferenz („COP26“), die am 13. November in Glasgow präsentiert wurden. Zuvor wurde bereits der „Science and Innovation Day“ am 9. November genutzt, um der Öffentlichkeit neue Initiativen vorzustellen. Die 2015 gegründete „Mission Innovation“, ein Zusammenschluss von 22 Regierungen und der Europäischen Kommission, ist bekannt für ihre Beschlüsse zu verstärkten Investitionen in erneuerbare Energien. Hinzu kommen nun spezifische „Innovationsmissionen“, die als öffentlich-private Partnerschaften dazu beitragen sollen, saubere Technologien beispielsweise zur Kohlenstoffabscheidung oder für Städte zu entwickeln. Auch unterhalb der Regierungsebene wurden neue Netzwerke geknüpft: Dazu zählen die „World Alliance of Universities on Carbon Neutrality“ (WAUCN) und die Allianz für Anpassungsforschung (Adaptation Research Alliance, ARA), ein Zusammenschluss von 90 Organisationen.

Derweil hat in Paris die diesjährige Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) begonnen. Der 75. Jahrestag der Organisation wurde mit einer Jubiläumsveranstaltung gewürdigt. In den letzten Jahren konnte die UNESCO im Bildungssektor an Profil gewinnen: Zur Bewältigung der Corona-Pandemie führt sie die globale Koalition „Learning never stops“ an, während der UNESCO-Bericht „Futures of Education“ eine neue globale Vision für Bildung entwickelt. Auch im Forschungssektor strebt die Organisation ein geschärftes Profil an: Auf der Tagesordnung der Generalkonferenz, die noch bis zum 24. November läuft, steht die Annahme von Empfehlungen für Open Science und für die Ethik Künstlicher Intelligenz. Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur UNESCO und auf unseren Themenseiten zu Open Education, Science & Innovation sowie zum Digitalen Wandel.

Auch nach den jüngsten Zahlen leiden die US-amerikanischen Hochschulen weiter unter einem Rückgang der Studierendenzahlen. Dazu trägt auch das verminderte Interesse der internationalen Studierenden bei. Gleichzeitig identifiziert das National Science Board auf Basis einer Publikationsanalyse einen deutlichen Zuwachs internationaler Wissenschaftskooperation über die letzten 25 Jahre. Forschende aus China werden in den USA sowohl als Konkurrenz wie auch als mögliche Kooperationspartner betrachtet. Wie soll vor diesem Hintergrund die zukünftige Ausrichtung des US-amerikanischen Hochschul-, Forschungs- und Innovationssystems aussehen? Dazu haben die Nationalen Akademien und die Arizona State University jüngst eine Sammlung von Beiträgen in der Zeitschrift „Issues in Science and Technology“ publiziert. Angesichts wachsender internationaler Konkurrenz sehen viele die Gefahr, dass die USA ihre internationale Führungsrolle verliert. Um hier gegenzusteuern plädieren eine Reihe von Beiträgen für grundlegende Reformen. Ziel ist es, die US-amerikanische Position zu stärken und durch Wissenschaft und Innovation mehr zur Lösung von globalen und lokalen Herausforderungen beizutragen.

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre zu diesen und vielen anderen strategischen Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik, die wir in der vorliegenden Ausgabe für Sie ausgewählt und aufbereitet haben.

Ihre Sonja Bugdahn und Andreas Ratajczak

Länder-/Regionenverzeichnis
Global / Multilateral
Europa / EU
Frankreich
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USA
Argentinien
Brasilien
Chile
China
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Türkei
Tunesien
Vietnam
Weißrussland

Themenverzeichnis
Schlüsseltechnologien
Energie
Umwelt, Nachhaltigkeit
Lebenswissenschaften
Kommunikation, Digitalisierung
Bildung und Hochschulen
Rahmenbedingungen
FuE-Budgets
Förderung
FuE-Infrastruktur
Innovation und Transfer
Wirtschaft und Märkte
Indikatorik
Foresight
Internationalisierung

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Über den ITB infoservice

Der ITB infoservice berichtet monatlich über strategische Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit und ist eine wichtige Quelle für Entscheidungsträger in Politik, Wissenschaft und Forschung. Die einzelnen Meldungen werden ergänzt durch wertvolle Hintergrundinformationen, Kontextwissen sowie Verweise auf die Originaldokumente. Besondere Schwerpunktausgaben berichten fokussiert über ein aktuelles Thema oder eine Region.


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Erscheinungsweise

monatlich online bei Kooperation international (Archiv)
ISSN 1869-9596

Die Informationen werden im Einzelfall zur Wahrung der Aktualität in der Originalsprache der Quelle wiedergegeben.

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