Um diese E-Mail im Browser zu öffnen, klicken Sie bitte hier.
Slider
ITB infoservice 01/2019
Berichterstattung zur Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit
17.01.2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir hoffen, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind. Nach der Veröffentlichung der Schwerpunktausgabe des ITB infoservice im Dezember zum Thema „Foresight und Roadmapping: Zukunft strategisch gestalten“ blicken wir mit der ersten Ausgabe des Jahres 2019 wieder auf aktuelle Entwicklungen in der ganzen Welt.

Aus europäischer Sicht schloss das Jahr 2018 mit einer guten und einer schlechten Nachricht: Nach Berechnungen des neuen EU Industrial Scoreboards konnten die Unternehmen mit Hauptsitz in Europa ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent steigern. Die US-amerikanischen und chinesischen Unternehmen haben mit Steigerungsraten von 9 und 20 Prozent jedoch deutlich die Nase vorn. Mehr Anstrengungen in Europa sind daher notwendig.

Ein europäisches Land, das seine privaten und öffentlichen Investitionen in FuE vorbildlich ausbaut, ist Österreich. Bereits im Jahr 2014 erreichte das Land das 3 Prozent-Ziel, welches die EU in Bezug auf den Anteil der gesamten FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt vorgibt. Innerhalb der OECD verzeichnet Österreich die zweithöchsten Wachstumsraten hinter Südkorea. Die 30 börsennotierten österreichischen Unternehmen mit den höchsten jährlichen FuE-Ausgaben haben ihre Investitionen zwischen 2012 und 2017 praktisch verdoppelt. Eine Vorreiterrolle strebt Österreich bei den Blockchain-Technologien an: Unter Leitung der Wirtschaftsuniversität Wien entsteht mit internationaler Beteiligung derzeit das weltweit größte Blockchain-Kompetenzzentrum. Angesichts dieser Entwicklungen überrascht es nicht, dass die OECD in einer neuen Studie zum österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationssystem zu einer sehr positiven Einschätzung kommt. Gleichzeitig ermutigt die OECD Österreich, die Transformation zur Industrie 4.0 zu beschleunigen, zur Stärkung der Grundlagenforschung eine Exzellenzinitiative durchzuführen und ein ressortübergreifendes Koordinierungsgremium zu schaffen.

Unter der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wurde von Wien aus am 23. November 2018 die neue europäische Cloud für Offene Wissenschaft EOSC (European Open Science Cloud) in Betrieb genommen. EOSC bietet eine virtuelle Umgebung mit offenen und übergreifenden Diensten für die Speicherung, Verwaltung, Analyse und Wiederverwendung von Forschungsdaten. Zunächst startet die EOSC mit ausgewählten Diensten, die in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Über Länder- und Disziplingrenzen hinweg könnten von der neuen Cloud in Europa bis zu 1,7 Millionen Forschende und 70 Millionen Fachkräfte in Naturwissenschaften, Technologie sowie Sozial- und Geisteswissenschaften profitieren.

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre zu diesen und vielen anderen strategischen Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik, die wir in der vorliegenden Ausgabe für Sie ausgewählt und aufbereitet haben.

Ihre Sonja Bugdahn und Andreas Ratajczak

Länder-/Regionenverzeichnis
Global / Multilateral
Europa / EU
Frankreich
Großbritannien
Japan
Kanada
USA
Chile
China
Kenia
Norwegen
Österreich
Polen
Republik Korea (Südkorea)
Schweiz
Südafrika

Themenverzeichnis
Schlüsseltechnologien
Energie
Umwelt
Lebenswissenschaften
Kommunikation
Bildung
Berufliche Bildung
Hochschulen
Fachkräfte
Rahmenbedingungen
Förderung
FuE-Infrastruktur
Innovation
Cluster
KMU
Indikatorik
Internationalisierung

Impressum
Über den ITB infoservice

Der ITB infoservice berichtet monatlich über strategische Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit und ist eine wichtige Quelle für Entscheidungsträger in Politik, Wissenschaft und Forschung. Die einzelnen Meldungen werden ergänzt durch wertvolle Hintergrundinformationen, Kontextwissen sowie Verweise auf die Originaldokumente. Besondere Schwerpunktausgaben berichten fokussiert über ein aktuelles Thema oder eine Region.


Herausgeber
Logo des DLR Projektträgers
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
DLR Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Str. 1
D-53227 Bonn

Logo des VDI-TZ
VDI Technologiezentrum GmbH
Innovationspolitik – Innovationsstrategien, Internationalisierung
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 200
53170 Bonn

Redaktion
Dr. Andreas Ratajczak (Gesamtredaktion)
+49 (0) 211-6214-494
Nachricht senden

Dr. Sonja Bugdahn (Länderkoordination)
+49 (0) 228-3821-1474
Nachricht senden

Erscheinungsweise

monatlich online unter
ISSN 1869-9596

Die Informationen werden im Einzelfall zur Wahrung der Aktualität in der Originalsprache der Quelle wiedergegeben.

Abonnement

kostenfrei unter www.kooperation-international.de

Wenn Sie Themenvorschläge für die nächste Ausgabe haben, sprechen Sie uns an.

Bisher in dieser Reihe erschienene Schwerpunktausgaben

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich für den Bezug des ITB infoservice bei Kooperation international angemeldet haben. Diese E-Mail wurde versendet an unknown@noemail.com
Wenn Sie Ihren Newsletter abbestellen oder Einstellungen ändern wollen, klicken Sie hier.
Impressum / Rechtliche Hinweise | Datenschutz
© 2019 Kooperation international